Wundermittel Kokos-Öl

Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber ich verbinde verschiedene Düfte mit Erinnerungen. Das kann dann gute (Omas leckerer Apfelkuchen) aber auch schlechte Erinnerungen hervorrufen (das Lieblingsparfum des Exfreundes…). Besonders schöne Erinnerungen ruft bei mir der Duft von Kokosnuss hervor: Da denke ich immer an heiße Sommertage am Strand und schmecke förmlich das Meeressalz auf meinen Lippen. Neben diesem positven Nebeneffekt hat Kokos-Öl einiges mehr drauf. Ich verwende es zurzeit gerne zum Kochen und Backen und nicht zu letzt zur Körperpflege. In diesem Post möchte ich euch zeigen, wie ich Kokos-Öl ganz unkompliziert zur Pflege meiner Haut und Haare verwende.

Das tolle ist, ihr bekommt Kokos-Öl in jedem Reformhaus, Bio-Laden und gut sortiertem Supermarkt. Da gibt es zahlreiche Anbieter, die sich in der Menge und dem Preis unterscheiden. Zurzeit verwende ich das Kokos-Öl von Alnatura, weil es vom Mengenverhältnis das günstigste ist, das ich in den Läden gefunden habe. Es kostet 3,95 EUR und enthält 220 ml. Für diejenigen, die sich mit Kokos-Öl nicht auskennen habe ich folgende Info: Kokos-Öl wird erst ab 25 Grad flüssig, davor ist es fest und hat eine weißlich cremige Konsistenz. Also nicht wundern, wenn ihr im Laden etwas Flüssiges erwartet.

Und hier kommen meine Tipps:

1. Als Haaröl für mehr Geschmeidigkeit

Egal ob sich das Öl gerade in festem oder flüssigem Zustand befindet, sobald ihr eine kleine Menge (ca. 1 EL) auf die Finger gebt, verschmilzt es mit eurer Körpertemperatur, wird flüssig und kann auf die strapazierten Haarspitzen gegeben werden. Dann das Öl kurze Zeit in die Spitzen einmassieren und am besten über Nacht einwirken lassen. Für sehr strapaziertes Haar besonders nach dem Strandurlaub empfehle ich sogar das Öl auf den gesamten Haarlängen zu verteilen, die Haare zu einem Dutt hochzudrehen und das Ganze gut einwirken zu lassen. Am nächsten Tag werdet ihr mit weichem, glänzendem Haar belohnt. Wenn nicht, dann einfach wiederholen. Nach dem zweiten Mal sollte auch das strapazierteste Haar gebändigt sein.

2. Augen-Make-Up Entferner

Falls euch mal euer üblicher Augen-Make-Up Entferner ausgehen sollte, könnt ihr getrost zu Kokos-Öl greifen. Es entfernt sanft und schonend Mascara, Lidschatten und Foundation und reizt die empfindliche Augenpartie nicht. Ich kenne es nämlich von herkömmlichen ölhaltigen Entfernern, die meine Augenpartie gerötet und gereizt hinterlassen. Das passiert bei Kokos-Öl keinesfalls. Dafür einen Klecks Öl auf ein Wattepad geben und damit sanft über die Augen und das Gesicht streichen.

3. natürlicher Rasierschaum-Ersatz

Ihr habt beim letzten Drogerie-Einkauf den Rasierschaum vergessen? Kein Problem, denn auch hier eilt euch Kokos-Öl zur Hilfe. Eine kleine Menge auf den angefeuchteten Beinen (oder wo auch immer ihr euch gerade rasieren wollt) verteilen und los gehts. Der Rasierer gleitet schön über die Haut und die Verletzungsgefahr sinkt dadurch auch noch. Als positiver Nebeneffekt sind die Beine super geschmeidig und müssen nicht mehr eingecremt werden. Ihr solltet anschließend die Wanne gut ausspülen, denn sonst droht Ausrutschgefahr.

4. Bodylotion-Ersatz für sehr trockene Stellen

Frisch aus dem Urlaub und eure Haut schuppt sich und ist sehr trocken? Einfach mit Kokos-Öl wieder geschmeidig massieren. Meist sind Bodylotions nicht reichhaltig genug, um sonnenstrapazierte Haut wieder in Einklang zu bringen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr ein völlig natürliches Produkt auf eure Haut gebt, ohne Parabene und sonstige chemische Bestandteile. Je nach dem wie trocken die betroffenen Stellen sind, die Menge an Öl dosieren. Aus Erfahrung reicht eine kleine Menge, da das Öl seine Zeit braucht um wieder einzuziehen. Deshalb am besten abends vor dem Schlafengehen auftragen und einwirken lassen.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Tipps zeigen, dass Kokos-Öl mehr kann als nur gut zu riechen und zu schmecken. Lasst mich gerne wissen, wie eure Erfahrungen damit sind.

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