The Ordinary Foundation: Serum vs Coverage

Um die Marke The Ordinary wird ja schon lange einen großen Hype gemacht. Wieso auch nicht – dort bekommt man Wirkstoffkosmetik zu sehr günstigen Preisen und ohne viel Schnickschnack. Seitdem es hier in München im Oberpollinger auch The Ordinary zu kaufen gibt, habe ich mich auch mal herangewagt. Neben einigen Pflegeprodukten wollte ich unbedingt auch die beiden Foundations ausprobieren. Die Serum Foundation für leichte Deckkraft und die Coverage Foundation für starke Deckkraft. Nach einigen Wochen der Testphase bin ich bereit euch meine Meinung zu den beiden zu erzählen:

Serum Foundation – Light Coverage – 1.2 N

A serum-textured natural coverage foundation that softens undesirable hues and visibly reduces imperfections.

Shake before use. Dispense a small amount into the palm or the back of your hand. Smooth on and blend throughout the face, ideally outward from the midpoint of the face.

Fragrance free.

Inhalt: 30 ml

Preis: 6,70 EUR (über Cultbeauty)

Haltbarkeit: nach Anbruch 12 Monate

Anwendung:

Wie der Name schon sagt handelt sich hierbei um eine recht flüssige und leichte Textur. Schon beim Auftragen auf den Handrücken rinnt die Foundation die Haut herunter. Doch trotz der leichten Textur kann man eine mittlere Deckkraft erreichen, die ich besonders für den Alltag gerne trage. Die Foundation verschmilzt sehr schnell mit der Haut und hinterlässt ein natürliches Finish. Einziges Manko: Nach einigen Stunden setzt sich die Foundation an den Nasenflügeln ab und meine Nase glänzt ziemlich stark. Durch das Fett um den Nasenbereich herum entbindet sich die Foundation von der Haut und schwimmt so zusagen auf der Oberfläche herum. Wenn man sich einmal die Nase putzt, ist schon die Foundation um die Nase verschwunden.

Nach 10 Stunden sieht die Foundation so aus (nicht erschrecken vor der kommenden Nahaufnahme):

 

Coverage Foundation – Full Coverage – 1.1 N

A  high-coverage creamy foundation that softens undesirable hues.

Shake before use. Dispense a small amount into the palm or the back of your hand. Smooth on and blend throughout the face, ideally outward from the midpoint of the face.

Fragrance free.

Inhalt: 30 ml

Preis: 6,70 EUR (über Cultbeauty)

Haltbarkeit: nach Anbruch 12 Monate

Anwendung:

Die Coverage Foundation weist im Gegensatz zur Serum Foundation eine viel dickflüssigere und deckendere Konistenz auf und soll so eine höhere Deckkraft erzielen. Beim Auftupfen mit meinem Schwamm (ich nutze am liebsten den von Real Techniques) merke ich sofort, dass die Deckkraft ziemlich hoch ist. Allerdings habe ich Probleme die Foundation gleichmäßig einzuarbeiten und brauche das doppelte der Zeit dafür. An meinen Fältchen setzt sich die Foundation direkt ab und Baking hilft hier nur bedingt weiter. Auch hier habe ich das Problem, dass sich die Foundation um die Nase herum nicht richtig mit der Haut verbindet. Generell merke ich über den Tag, dass sich die Foundation immer mehr von der Haut löst und besonders an meiner T-Zone kaum mehr zu sehen ist. Für mich ist diese Foundation leider nicht sehr gut geeignet und finde kaum etwas Postives an ihr.

Nach 10 Stunden Tragezeit:

 

Fazit:

Nachdem ich von der Gesichtspflege wirklich begeistert gewesen bin, muss ich sagen, dass mich die beiden Foundations nicht unbedingt umhauen. Die Serum Foundation nutze ich gerne im Alltag, weil sich die leichte Textur gut auf der Haut anfühlt und trotzdem eine angemessene Deckkraft hat. Bei beiden Texturen habe ich allerdings das Problem, dass sie sich besonders im Nasenbereich absetzen. Bei der Coverage Foundation habe ich letzteres Problem an der kompletten T-Zone und meinen Fältchen. Von dem her ist die Coverage Foundation überhaupt nichts für mich, wohingegen die Serum Foundation gut für ein leichtes Alltags-Make-Up geeignet ist.

 

Habt ihr schon Erfahrungen mit einer The Ordinary Foundation?

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